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Und noch einmal: Eine Schifffahrt zu den Villen am Starnberger See


Nach dem großen Andrang zu dieser Veranstaltung im Mai 2015, bei der leider nicht alle Anmeldungen berücksichtigt werden konnten, wiederholte der Kreisverband die Fahrt mit dem Schiff. Auch diesmal war die Veranstaltung sehr gut besucht und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer begaben sich in bester Laune auf die MS Berg. Zwar hatte der Wetterbericht für den Nachmittag Wind mit Böen und Regen vorausgesagt, aber während der Fahrt zeigte sich dann doch „der gute Draht zu Petrus“ und es blieb trocken und windstill. Sogar ein paar vereinzelte Sonnenstrahlen zeigten sich und auch das Gebirge war kurzzeitig zu sehen. Gerhard Köstler begleitete auch in diesem Jahr die Fahrt wieder mit seinem großen Wissen. . Lebendig, interessant und mit vielen kleinen Anekdoten gespickt unterhielt er die Passagiere und vermittelte viel Wissenswertes über die alten und neuen Villen am Starnberger See. Beginnend am Westufer konnte er gleich in die Geschichte des „Fürstensees“ eintauchen und anhand verschiedener Villen, zB. die der Familie von Miller, darstellen Weiter am Westufer entlang fuhr das Schiff bis nach Tutzing, vorbei am Schloss Possenhofen, der Roseninsel und Schloss Garatshausen. Dann querte die MS Berg den See und hielt direkt auf das Schloss des Grafen Pocci , des „Kasperlgrafen“, zu. Nun ging es entlang des Ostufers wieder nach Norden. Die Seeburg tauchte am bewaldeten Ufer auf, Schloss Allmannshausen, ebenso wie die Villa von Baumeister Himbsel, der die Eisenbahn nach Starnberg bauen ließ. All diese Gebäude und viele mehr bekamen durch ihre Geschichte und die dazugehörenden „Geschichtchen“ plötzlich eine andere Bedeutung. Beim Blick auf die Votivkapelle und Schloss Berg überraschte Herr Köstler mit neuesten Erkenntnissen zum Tode Ludwigs II. Viele interessierte Fragen und Anmerkungen zeigten während der 90- minütigen Fahrt, dass es auch in der zweiten Auflage eine sehr gelungene Veranstaltung war.


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